Solventer entstand, weil Excel nicht mehr reichte

Heute ist Solventer ein Finanzlebensplaner für alle, die den Tabellen entwachsen sind und wissen wollen, wie „genug“ tatsächlich aussieht.

Warum Solventer existiert

Andreas, der Entwickler hinter Solventer

Ich bin Andreas, bin Mitte 40, habe eine kleine Familie und bin Hobbyentwickler. Angefangen hat alles mit einer Frage, die viele Menschen mitten im Berufsleben leise mit sich tragen: Bin ich auf Kurs? Reicht, was ich habe? Was, wenn ich falsch liege?

Meine ersten Antworten entstanden in Excel: zunehmend ausgeklügelte Tabellen mit Einkommensprognosen, Ausgabenschätzungen, ETF-Renditen, Rentenprojektionen und deutschen Steuerregeln. Eine Zeit lang funktionierte das.

Dann wuchs die Komplexität schneller, als ich die Tabellen verlässlich pflegen konnte. Eine falsche Zelle, eine vergessene Formel-Aktualisierung – und die Projektionen wurden leise unzuverlässig. Kostenlose Online-Rechner waren zu einfach. Finanzberater waren teuer und selten unabhängig von den Produkten, die sie verkauften. Internationale Tools wie ProjectionLab oder Boldin sind für das amerikanische System entwickelt. Was ich für Deutschland brauchte – Entgeltpunkte, die Vorabpauschale auf thesaurierende ETFs, die Krankenversicherung im Ruhestand –, war dort nicht der Ausgangspunkt.

Also habe ich gebaut, was mir gefehlt hat: eine Berechnungs-Engine, anspruchsvoll genug für echtes Leben, auf das deutsche Steuer- und Rentensystem ausgerichtet und an einer anderen Frage orientiert als die meisten Finanztools. Nicht „Wie maximiere ich?“, sondern „Wie sieht genug aus – damit die Zukunft planbarer wird und die Gegenwart Raum behält?“

Das ist der Kompass. Daher kommt der Name. Deshalb existiert Solventer.

Wofür Solventer steht

Die meisten Finanztools drängen dich zur Optimierung – mehr sparen, mehr verdienen, früher in Rente. Solventer baut auf der gegenteiligen Annahme auf: mehr ist nicht immer besser. Das Ziel ist Klarheit über deinen Weg, nicht Maximierung um ihrer selbst willen.

Wenn du mitten im Berufsleben stehst, ist „genug“ ein nützlicheres Ziel als „so viel wie möglich“. Zu wissen, wie genug aussieht, heißt: Du kannst heute für deine Familie ausgeben, ohne leise die Zukunft zu fürchten. Du kannst die Auszeit nehmen, über die du nachdenkst, den Kindern beim Studium helfen oder die sinnvolle Arbeit der besser bezahlten vorziehen – weil du siehst, dass dein Plan trägt.

Dazu gehört, wem deine Zahlen gehören. Solventer verbindet sich nicht mit deiner Bank; du gibst ein, was du modellieren möchtest. Deine Finanzdaten liegen in der EU, werden nicht verkauft und nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Solventer ist aktuell kostenlos, und deine Daten sind auch dann nicht der Preis, wenn sich das Betriebsmodell später ändert. Was gespeichert wird, steht in der Datenschutzerklärung.

Daran orientiert sich Solventer: anspruchsvoll genug, um echte Komplexität zu modellieren, mit dem deutschen System vertraut, transparent in seinen Berechnungen und ausgerichtet an deiner Definition von genug. Was daraus geworden ist, zeigt die Funktionen-Seite.

Solventer ist ein Hobbyprojekt in der Open Beta

Ich entwickle es allein und in meiner Freizeit, und es ist aktuell vollständig kostenlos. Es wird aktiv weiterentwickelt, und das heißt auch: Sonderfälle und Fehler können noch auftreten, Funktionen können sich ändern, und dein Hinweis über die Kontaktseite ist genau das, was diese Phase nützlich macht.

Die Open Beta hat kein festes Enddatum. Ob Solventer danach kostenlos weitergeführt oder als separates kommerzielles Angebot vorbereitet wird, ist noch nicht entschieden; dein bestehendes Konto wird dadurch nicht automatisch kostenpflichtig. Weitere Fragen dazu beantwortet das FAQ.

Wenn sich daran etwas ändert, erfährst du es rechtzeitig.

Bereit herauszufinden, wie dein „genug“ aussieht?

Solventer ist aktuell vollständig kostenlos und befindet sich in der Open Beta. Keine Kreditkarte. Keine Bankverknüpfung.

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